Der Ehrengast Island war 2011 so präsent wie nie zuvor in Europa: Rund 40 isländische Autoren kamen zur Frankfurter Buchmesse, unter ihnen Andri Snær Magnason, Guðrún Eva Mínervudóttir, Hallgrímur Helgason, Jón Kalman Stefánsson, Kristín Steinsdóttir und Sjón sowie die Krimiautoren Arnaldur Indriðason und Yrsa Sigurðardóttir und der Preisträger des Nordischen Literaturpreises 2011 Gyrðir Elíasson. Schon im Vorfeld gab es ein volles Programm aus Literatur, Bildender Kunst, Film, Fotografie und Musik zu erleben.
Die Website des Ehrengastes gibt Ihnen auch jetzt noch einen "sagenhaften" Einblick. . .
Sagenhaftes Island
zeigte Island in all seinen Facetten.
Mehrere hundert Titel aus internationaler Verlagsproduktion wurden im Oktober in der Präsentation des Ehrengasts gezeigt, darunter Übersetzungen isländischer Literatur oder Titel zu isländischer Kultur, Geschichte und Gegenwart.
Books on Iceland Katalog
erschienen 2011 im deutschsprachigen Raum. Im Mittelpunkt standen die Neuübersetzung der Isländersagas (Íslendingasögur), aber auch zahlreiche zeitgenössische und junge Autoren. Wie in jedem Jahr, stellten wir die deutschsprachigen Neuerscheinungen zum Ehrengast für Sie zusammen. Der Schwerpunkt der Neuerscheinungen lag auf der Belletristik, mit dabei waren aber auch Anthologien und Sachbücher aus den Bereichen Politik, Gesellschaft und Reise sowie Kinder- und Jugendbücher.
Auch auf der Website von "Sagenhaftes Island" finden sich noch Informationen zu den aktuellen Neuerscheinungen.
Sagemhaftes Island
Diese Mitteilung erreichte Bürgermeister Jón Gnarr am 4. August 2011.
In der Ernennung heißt es: "Die Stadt Reykjavík hat mit ihrem unschätzbaren Erbe von mittelalterlicher Literatur, darunter die Sagas, die Edda und das Isländerbuch, eine herausragende, literarische Geschichte aufzuweisen. Diese jahrhundertelange Traditon hat natürlich dazu geführt, dass die Stadt große Stärken in den Bereichen literarische Bildung, Bewahrung, Verbreitung und Vermittlung von Literatur entwickelt hat." Als Literaturstadt ist Reykjavik Teil des Creative Cities Network der UNESCO, das 29 Städte umfasst.
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Seit 1976 gibt es Themen-Schwerpunkte auf der Frankfurter Buchmesse, den Start machte damals Lateinamerika.
Anfangs hatte in jedem zweiten Jahr ein Land die Möglichkeit, seine Kultur beim bedeutendsten Treffen der internationalen Medienbranche vorzustellen, seit 1988 jährlich. Dabei reicht die Wirkung weit über Frankfurt hinaus: Schon bis zu ein Jahr vor dem Auftritt widmen sich Veranstaltungen aus Film, Musik, Bildender Kunst und Fotografie dem Gastland, und das im gesamten deutschsprachigen Raum. Jedes Gastland gibt dabei dynamisierende Impulse für das internationale Verlagswesen.
In unserem Island-Blog gehen Sigurbjörg, Alva und Óli genau dieser Frage nach. Die isländische Lyrikerin Sigurbjörg lebt erstmals in Deutschland/Bamberg; die deutsche Journalistin Alva und der isländische Übersetzer Óli pendeln zwischen Island und Berlin. Zusammen mit Gastautoren öffnen sie die Tür auf das oft überraschende kulturelle und gesellschaftliche Gesicht Islands – von Hot Pots als Lesesaal bis hin zur Frage, was isländische Handballer nach Deutschland treibt, und was die Finanzkrise mit Literatur zu tun hat.
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